Der Gottesdienst zum Nachsehen
"Das Kreuz - eine Zumutung"
Mit der Gemeinde feiern Pfarrer Werner Geißelbrecht und Team.
Das ganze Jahr über steht das große Kruzifix in der Christuskirche in Innsbruck in der Apsis: „So haben wir das Kreuz das ganze Jahr direkt vor Augen“, sagt Ortspfarrer Werner Geißelbrecht. „Für viele von uns ist das Kreuz in unserer Kirche ein vertrauter Anblick und wir verbinden damit Tröstliches.“ Andere sehen eher die mit dem Kreuz verbundene Zumutung, „dass da die Figur eines Toten so zentral und pointiert in der Kirche hängt“. Es sei diese Zumutung, die das Kreuz immer schon darstelle, so Geißelbrecht.
Am Karfreitag steht der Kreuzestod Jesu im Mittelpunkt. Dieser Tag ist einer der höchsten Feiertage für evangelische Christinnen und Christen. In der Gemeinde in Innsbruck gibt es am Karfreitag die Tradition, das Kreuz noch stärker ins Zentrum zu rücken. „Wir tragen es zwischen die ersten Stuhlreihen und stellen es dort hin – mitten hinein in die Gottesdienst feiernde Gemeinde. So kommt uns der Gekreuzigte besonders nah.“
Musikalisch begleiten den Gottesdienst unter anderen Martin Riccabona an der Orgel sowie die Gesangssolistin Katharina Quirbach.
Im Anschluss an den Gottesdienst besteht von 11.00 bis 15.00 Uhr die Möglichkeit zur telefonischen Kontaktaufnahme:
Tel.: 08001002260 für AnruferInnen aus Österreich und Deutschland
Tel.: 0800100226 für AnruferInnen aus der Schweiz