Hall in Tirol ist eine Stadt mit ca. 13.000 Einwohnern im Osten der Landeshauptstadt Innsbruck. Im Herzen der Altstadt findet sich die große Stadtpfarrkirche, die dem hl. Nikolaus geweiht ist. Das Gotteshaus wurde vor wenigen Jahren im Inneren gründlich renoviert und restauriert und erstrahlt so in neuem Glanz.
Im Inneren der Pfarrkirche findet sich derzeit im Mittelschiff eine Bronzeskulptur des Südtiroler Künstlers Los Anvidalfarei. Die Kunstinstallation „Geköpft“ soll an den Tiroler Ordensmann Franz Reinisch erinnern, der am 21. August 1942 in Brandenburg bei Berlin enthauptet wurde, weil er sich aus Gewissensgründen weigerte, den Eid auf Hitler abzulegen. Ein Seligsprechungsprozess wurde eingeleitet.
Seit Jahrhunderten steht an diesem Ort eine Kirche, wo Menschen zusammenkommen, um das Lob Gottes zu singen, wo Gott angerufen wird, obwohl er unfassbar und unbegreiflich ist. Gott ist nahe, wo Menschen beten und Eucharistie feiern, mit Dank vor Gott treten für das, was er Gutes getan hat und tut. Das Haus aus toten Steinen erinnert an das Haus aus lebendigen Steinen, an die Kirche, deren Haupt Christus ist.
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Gottesdienst und Hilfsbereitschaft gehören zusammen. Daher sammeln die Christen beim Gottesdienst von alters her für die Hilfsbedürftigen unter sich und für die Bedürfnisse der Seelsorge ihrer Gemeinden. Anstatt eines Gabenganges mit Lebensmittel und Gütern des täglichen Bedarfs wird heute eine Geldgabe eingesammelt – die Kollekte. Auch Sie haben ganz einfach von zu Hause aus die Möglichkeit, sich aktiv zu beteiligen und online Ihren persönlichen Beitrag zu leisten.